Descubre nuestras súper ofertas de inicio de temporada
ACSI CampingCard 2026:Ahorra en temporada baja!
Liquidación: Set Crespo portátilPracticidad y confort para tu próxima escapada!
¿Quieres ahorrar 10€?Inscríbete a nuestra newsletter

  Especialista del camping desde 1958
Servicios
ES | DE
Idioma:
DeutschDeutsch
EnglishEnglish
NederlandsNederlands
ÖsterreichÖsterreich
FrançaisFrançais
ItalianoItaliano
EspañolEspañol
País de entrega:
BélgicaBélgica
BulgariaBulgaria
DinamarcaDinamarca
AlemaniaAlemania
EstoniaEstonia
FinnlandFinnland
FranciaFrancia
IrlandaIrlanda
ItaliaItalia
CroaciaCroacia
LetoniaLetonia
LituaniaLituania
LuxemburgoLuxemburgo
Países BajosPaíses Bajos
AustriaAustria
PoloniaPolonia
PortugalPortugal
RumaníaRumanía
SueciaSuecia
SuizaSuiza
EslovaquiaEslovaquia
EsloveniaEslovenia
EspañaEspaña
República ChecaRepública Checa
HungríaHungría
Tiendas de campaña y Avancés Tiendas de campaña y Avancés
Todos los productos de "Tiendas de campaña y Avancés"
Outdoor Outdoor
Todos los productos de "Outdoor"
Muebles de Camping Muebles de Camping
Todos los productos de "Muebles de Camping"
Menaje de Camping Menaje de Camping
Todos los productos de "Menaje de Camping"
Suministro de Gas Suministro de Gas
Todos los productos de "Suministro de Gas"
Agua y Saneamiento Agua y Saneamiento
Todos los productos de "Agua y Saneamiento"
Electricidad y Electrónica Electricidad y Electrónica
Todos los productos de "Electricidad y Electrónica"
Caravaning Caravaning
Todos los productos de "Caravaning"
Multimedia Multimedia
Todos los productos de "Multimedia"
Calefacción y refrigeración Calefacción y refrigeración
Todos los productos de "Calefacción y refrigeración"
Ropa Outdoor Ropa Outdoor
Todos los productos de "Ropa Outdoor"
Piezas de repuesto Piezas de repuesto
Todos los productos de "Piezas de repuesto"
Marcas Marcas
Todos los productos de "Marcas"
Temas actuales Temas actuales
Todos los productos de "Temas actuales"
NOVEDADES NOVEDADES
Todos los productos de "NOVEDADES"
OUTLET DE CAMPING OUTLET DE CAMPING
Todos los productos de "OUTLET DE CAMPING"
Idioma y País
Idioma
País de entrega
Urlaubsideen
Besucherbeitrag
Faro blanco y edificio contiguo en costa rocosa, mar en primer plano, cielo azul con nubes
© Fritz Berger

Über Silvester nach Sizilien mit dem Wohnmobil - Teil II

Reisebericht

Im zweiten Teil des Reiseberichts folgen wir Silke und Benjamin weiter auf ihrer Sizilien-Route durch den Nordwesten über die Südküste bis hin zum Ätna.


Índice


Hier geht es weiter mit Teil II des Reiseberichtes von Silke und Benjamin. Wir begleiten sie immer noch auf ihrer Route durch Sizilien

Hast du Teil I des Reiseberichtes verpasst, findest du ihn hier.

Silueta gris de Sicilia con el título "SIZILIEN" y el subtítulo "300 Sonnentage im Jahr" y etiquetas numeradas: 1 San Vito lo Capo, 2 Nubia, 3 Selinunte, 4 Herakleia Minoa, 5 Ragusa, 6 Syrakus, 7 Catania, 8 Taormina
Diese Orten haben Silke und Benjamin während des zweiten Teils ihrer Sizilienreise besucht. © Fritz Berger

In den wilden Nordwesten Siziliens

Die Fahrt zum nordwestlichen Ende Siziliens war wunderschön und ausnahmsweise sehr entspannt. Die Straßen waren leer und wir genossen immer wieder wundervolle Aussichten auf die Küste. Besonders beeindruckt hat uns der Aussichtspunkt oberhalb von Castellammare del Golfo. Wir erreichten San Vito lo Capo am frühen Nachmittag und liefen am Strand entlang in den hübschen Ort. Das Dorf ist geprägt von niedrigen Häusern mit Flachdach, die dem Ort ein arabisches Flair verleihen. Im Winter ist der San Vito lo Capo nahezu ausgestorben, im Sommer jedoch ist am riesigen Strand bestimmt jede Menge los. Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz am Golf von Macari.

Vista de una localidad costera con playa de arena, un pequeño puerto con veleros, un gran edificio de piedra en la orilla, edificios densamente agrupados y montañas al fondo bajo un cielo parcialmente nublado
Der Aussichtspunkt auf Castellammare liegt direkt an der Küstenstraße SS187. © Fritz Berger

Die Gegend erkundeten wir am nächsten Morgen bei bestem Wetter. Schöne Sandstrände, bizarre Felsen und eine grandiose Kulisse zeichnen die Natur im Nordwesten Siziliens aus. Die Landschaft wirkte wie eine Mondlandschaft und die Kinder hatten viel Spaß, auf den zerklüfteten Steinen zu klettern. Eigentlich wollten wir heute einen Ausflug mit der Seilbahn nach Erice unternehmen, allerdings lag der Ort in den Bergen im Nebel, sodass wir keinerlei Sicht gehabt hätten.

Playa de arena con agua poco profunda en primer plano, montañas y cielo azul al fondo, algunas personas, pequeños edificios y un pájaro en la orilla
Nach all dem Trubel von Palermo konnten wir uns am Golf von Macari erholen. © Fritz Berger

Wir entschieden uns spontan um und unternahmen eine wunderschöne Wanderung im Naturpark Monte Cofano. Nach einem kleinen Picknick mit bester Aussicht fuhren wir noch ein Stück weiter durch viele Salinen an einen kleinen Fischerhafen. Direkt neben unserem Wohnmobil suchte ein Flamingo nach Nahrung. Wir erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang und ließen anschließend den Abend im nahegelegenen Restaurant ausklingen.


Leuchtfeuer anstatt Silvesterfeuerwerk

Nach einer ruhigen Nacht war am Morgen am Fischerhafen etwas mehr los. Viele Fischer kamen gerade vom Angeln zurück oder brachen gerade auf. Auch der Flamingo vom gestrigen Abend tauchte wieder auf, um im niedrigen Wasser nach Krebsen und Algen zu suchen. Nach dem Frühstück besichtigten wir das nahegelegene Salzmuseum bei Nubia.

Edificio rectangular de color claro con escalera exterior y puerta/ventana azul junto a una pequeña torre redonda tipo molino; ambos se reflejan en agua tranquila, terreno llano y cielo azul claro
Die Spiegelungen in den Salzbecken des kleinen Salzmuseums waren nahezu perfekt. © Fritz Berger

Das Wasser der Salzbecken auf dem Rundweg des kleinen Museums war spiegelglatt, sodass sich die Umgebung perfekt darin spiegelte. Wir kauften etwas Salz ein und fuhren an vielen Flamingos vorbei weiter in den Süden. Wir hielten in Selinunte bei einem archäologischen Park mit sehr gut erhaltenen griechischen Tempeln.

Edificio rectangular de piedra con altas columnas cilíndricas en filas y techo parcialmente ausente, sobre un campo verde bajo un cielo azul
Auch die Griechen besiedelten Sizilien für einige Zeit, Überreste davon findet man in Selinunte. © Fritz Berger

Der Rundweg war uns heute mit 10 Kilometern Länge zu lang. So liefen wir nur bis zum ersten Tempel, der uns alle aber sehr beeindruckte! Die Kinder ließen ihrer Fantasie freien Lauf und eroberten die alte Ruine im Nu. Wir entdeckten unzählige Eidechsen und kletterten auf den warmen Steinen. 

Faro y pequeño edificio en una costa rocosa, mar tranquilo y cielo azul con nubes
Silvesternacht am Leuchtturm © Fritz Berger

Für die Silvesternacht hatten wir uns einen ruhigen Stellplatz an einem Leuchtturm ausgesucht. Um dort hinzugelangen, mussten wir jedoch durch einen kleinen Ort mit sehr niedrigen Bäumen fahren. Aber der Weg lohnte sich, der Platz direkt am Strand war wunderschön und sehr ruhig gelegen. Anstatt einem Silvesterfeuerwerk begannen wir das neue Jahr mit dem Leuchtfeuer eines Leuchtturms.


Weiße Kalksteinfelsen im Süden Siziliens

Nach einer ruhigen Nacht genossen wir am Morgen den perfekten Platz. Die Kinder spielten am Strand und ließen Drachen steigen und wir freuten uns an der Sonne und der schönen Aussicht. Gegen später brachen wir zu einer Wanderung zum Capo Bianco bei Herakleia Minoa auf.

Acantilados blancos a la izquierda, costa curvada, mar azul, cielo despejado, colinas lejanas en el horizonte
Am Capo Bianco kann man wunderbar wandern gehen. © Fritz Berger

Ein Teil des Weges schien zunächst gesperrt, wir gelangten aber dennoch auf den Wanderweg, der direkt an den Klippen entlangführte. Ein Trampelpfad führte schließlich runter zum Strand, sodass wir uns unterhalb der Kalksteinfelsen befanden. Wir waren sehr beeindruckt von den senkrecht aufragenden weißen Klippen. Nach einer Landzunge ging es jedoch nicht weiter, denn wir hätten durch mindestens knietiefes Wasser waten müssen. Also kletterten wir die Felsen wieder nach oben und fuhren ein Stück weiter zu einer weiteren Kalksteinformation.

Pared rocosa blanca estratificada junto al mar bajo un cielo azul, agua tranquila en primer plano
Weiß wie Schnee ragt die Felsformation Scala dei Turchi aus dem Meer empor. © Fritz Berger

Die Scala dei Turchi (Türkentreppe) ragt weiß wie Schnee treppenförmig aus dem Meer hervor. Woher die Treppe ihren Namen erhielt, ist unklar. Vielleicht von den sarazenischen Piratenüberfällen in der Region, vielleicht aber auch von ihrer Ähnlichkeit zu den Felsformationen in Pamukkale.


Ragusa - eine zweigeteilte Stadt

Am nächsten Tag fuhren wir ein ganzes Stück weiter ins Landesinnere. Wir parkten unser Wohnmobil in Ragusa am großen Parkplatz nahe der Polizei und liefen nach einem Snack in einer Bäckerei einfach mal drauf los, um nach 20 Minuten festzustellen, dass wir in den „falschen“ Teil der Altstadt gelaufen waren.

Asentamiento en una colina con casas claras agrupadas, un gran edificio en la cima, una carretera sinuosa, árboles y cielo azul con nubes
Der mittelalterliche Stadtteil von Ragusa heißt Ragusa Ibla. © Fritz Berger

Ragusa besteht aus zwei Teilen, dem barocken Stadtkern und Ragusa Ibla, der mittelalterlichen Unterstadt. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt durch ein Erdbeben komplett zerstört. Die verschiedenen Stadtteile wurden unterschiedlich wiederaufgebaut: Ragusa Superiore schachbrettartig, während Ragusa Ibla die mittelalterlichen Gassen erhielt. Die Stadtteile sind getrennt von einer tiefen Schlucht. Ragusa Ibla ist der sehenswertere Stadtteil und wir mussten viele Stufen nach unten laufen, um dorthin zu gelangen. Uns graute schon vor dem Rückweg, aber schon der Blick auf die mittelalterliche Stadt war spektakulär. Kleine braune Häuschen drängten sich dicht an den Hang. Wir schlenderten durch die engen Gassen und fanden zum Glück ein Taxi, das uns zurück zum Wohnmobil brachte.


Auf Europas höchstem Vulkan

Am Morgen mussten wir zeitig aufbrechen, da wir rechtzeitig in Syrakus sein wollten. Bis um 13 Uhr findet hier nämlich jeden Tag ein bekannter Markt statt. Wir parkten unser Wohnmobil auf dem Busparkplatz und liefen in den Stadtteil Ortygia. Dort kamen wir gerade noch rechtzeitig an, um durch die duftenden Gewürz- und appetitlichen Obststände zu laufen und jede Menge einzukaufen. In einem Café stärkten wir uns mit Arancini und Cannoli (mit Ricotta und Pistazien gefülltes Gebäck), bevor wir durch die Gassen und auf der Stadtmauer am Meer entlangliefen. Besonders gut gefiel uns auch der Platz vor der Kathedrale. Am Nachmittag brachen wir in Richtung Ätna auf. Schon auf der Autobahn war der rauchende Vulkan immer wieder sichtbar. Wir kurvten den Berg auf einer ordentlichen Straße nach oben. Nach einigen Ortschaften war zu beiden Seiten nur noch dunkles Vulkangestein zu sehen. Eine sehr faszinierende Landschaft! Wir kamen rechtzeitig zum wunderschönen Sonnenuntergang bei der Talstation der Seilbahn an und genossen die schöne Abendstimmung, die Aussicht auf das Lichtermeer der Stadt Catania und den Blick auf einen kleinen Krater des Ätnas.

Autocaravana blanca estacionada en una carretera junto a una barrera, atardecer con cielo naranja-amarillo y colinas al fondo
Sonnenuntergang auf dem Ätna © Fritz Berger

Am Morgen sind wir extra früh aufgestanden, um dem Touristentrubel zu entkommen. Die erste Seilbahn in Richtung Gipfel fährt um 8.30 Uhr und wir waren nicht viel später dran. Der Ätna ist mit 3357 Metern der höchste aktive Vulkan in Europa. Er bricht immer wieder aus und bedroht mit Lava, Gestein und Erdbeben die umliegende Region. Dennoch leben hier sehr viele Menschen, denn der Boden ist äußerst fruchtbar. Die Seilbahn fährt bis zu einer Höhe von 2500 Metern. Geführte Bustouren bringen Touristen weitere 200 Höhenmeter an den Krater heran, noch weiter nach oben darf man allerdings aus Sicherheitsgründen nicht. Wir begnügten uns mit der Aussicht von der Bergstation der Seilbahn und unternahmen eine kleine einsame Wanderung um den kleineren Krater Laghetto in der Nähe.

Cono volcánico humeante con parches de nieve, primer plano rocoso rojizo y cielo azul
Den qualmenden Krater hatten wir immer im Blick. © Fritz Berger

Der Weg bestand aus losem Lavageröll, teilweise lag etwas Schnee und es war rutschig. Die Landschaft war jedoch grandios! An manchen Ecken stieg Rauch aus der Erde auf und der Boden war warm. Auf den schwarzen Steinen wärmten sich rote Marienkäfer in der Sonne. Wir umrundeten den dampfenden Krater auf einem kleinen Pfad und sammelten Lavagestein in allen möglichen Farben. Den Blick richteten wir immer wieder auf den bedrohlichen großen Krater in der Ferne. Wir kamen uns vor wie auf einem anderen Planeten. Als Nebel aufzog, fuhren wir mit der Seilbahn wieder nach unten und liefen dort um den Crateri Silvestri, bevor wir wieder bergab ans Meer fuhren. 


Taormina – die Perle an der Ostküste

Wir übernachteten auf einem kleinen Stellplatz bei Taormina. Am nächsten Morgen fuhr uns der Platzbetreiber mit seinem Bus in die Stadt. Taormina liegt am Hang über dem Meer und hat einen tollen Blick über die Küste bis hin zum Ätna. Wir liefen durch die hübschen Gassen zum antiken Theater, das uns vor allem mit seiner fantastischen Aussicht begeisterte.

Gradas de piedra semicirculares con barandillas y ruinas; algunas personas en los senderos; mar y montaña nevada en el horizonte
Die beste Aussicht von Taormina hat man vom antiken Theater aus. © Fritz Berger

Taormina zählt zu den beliebtesten Reisezielen Siziliens und auch Goethe widmete der Stadt mehrere Seiten in seinem Reisebericht Italienische Reise. Für uns war es der letzte Halt auf Sizilien. Nachdem wir die Stadt besichtigt hatten, konnten wir noch im Meer schwimmen gehen, da die Wassertemperatur Anfang Januar bei etwa 18°C lag. Dann warfen wir einen letzten Blick auf den Ätna und verließen die wundervolle Insel wieder mit der Fähre von Messina nach Vila San Giovanni.

Una persona con chaqueta azul en una ladera rocosa y oscura; nubes de vapor blanco se elevan desde el suelo
Im Nebenkrater des Vulkans © Fritz Berger

Wir haben auf Sizilien einen wunderschönen, abwechslungsreichen Urlaub verbracht. Wir hatten für einen Winterurlaub traumhaftes Wetter, haben stets hervorragend gegessen und sind netten Menschen begegnet. Wenn wir die Kinder fragen, wo wir als nächstes hinfahren sollen, dann kommt zu 90 % die Antwort: „Wieder auf den Ätna!“


Su sesión se desarrollará en
10 : 00
Min. Sec.